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Einfach Nikolaus zeichnen: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Kinder

Marc Kunz1. Oktober 2025
Einfach Nikolaus zeichnen: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Kinder

Hallo zusammen! Heute nehme ich euch mit auf eine kleine Reise in die Welt der einfachen Zeichnungen. Viele von euch suchen nach einer Möglichkeit, den heiligen Nikolaus aufs Papier zu bringen, ohne gleich ein Kunststudium absolvieren zu müssen. Genau das ist das Ziel dieses Artikels: eine kinderleichte Schritt-für-Schritt-Anleitung, die auch absolute Anfänger, Eltern, die mit ihren Kindern malen wollen, oder einfach jeder, der eine schnelle und freundliche Zeichnung zaubern möchte, erfolgreich umsetzen kann. Wir werden sehen, wie man mit wenigen, einfachen Formen zu einem erkennbaren und sympathischen Nikolaus kommt. Lasst uns loslegen!

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Einfach den Nikolaus zeichnen Mit Grundformen zum freundlichen Ergebnis

  • Der Nikolaus lässt sich kinderleicht mit grundlegenden geometrischen Formen wie Kreisen, Ovalen und Dreiecken aufbauen.
  • Konzentriere dich auf charakteristische Merkmale wie die rote Bischofsmütze (Mitra), den langen weißen Bart, den roten Mantel und den Bischofsstab.
  • Nutze einfache Materialien, die du zu Hause hast: Bleistift, Papier, schwarzen Stift und Buntstifte in Rot, Weiß und Gold/Gelb.
  • Die Anleitung ist ideal für Anfänger und Kinder, um schnell ein freundliches und erkennbares Nikolausbild zu erstellen.
  • Achte auf eine traditionelle Darstellung des Nikolaus, um ihn vom Weihnachtsmann abzugrenzen.

Zeichenmaterialien Nikolaus zeichnen

Bereit zum Zeichnen? Diese einfachen Materialien brauchst du

Bevor wir mit dem eigentlichen Zeichnen beginnen, lasst uns kurz einen Blick auf die Materialien werfen, die wir für unsere einfache Nikolaus-Zeichnung benötigen. Ich bin ein großer Verfechter davon, dass man keine teuren oder speziellen Utensilien braucht, um etwas Schönes zu erschaffen. Für unseren Nikolaus reichen völlig aus:

  • Ein Bleistift: Zum Vorzeichnen. Er ist fehlerverzeihend und lässt sich leicht korrigieren.
  • Ein Radiergummi: Falls doch mal etwas nicht ganz nach Plan läuft.
  • Weißes Papier: Standard-Kopierpapier ist hierfür perfekt.
  • Ein schwarzer Fineliner oder Filzstift: Um die endgültigen Konturen nachzuziehen und der Zeichnung mehr Ausdruck zu verleihen.
  • Buntstifte: Vor allem Rot für den Mantel und die Mütze, Weiß für den Bart und die Details, sowie Gold oder Gelb für den Bischofsstab und kleine Akzente.

Mit diesen einfachen Dingen sind wir bestens ausgestattet. Es geht darum, den Prozess zu genießen und nicht die Perfektion zu suchen. Manchmal sind es gerade die kleinen Unvollkommenheiten, die einer Zeichnung ihren Charme verleihen.

Die Grundlagen: So entsteht der Nikolaus aus einfachen Formen

Der Schlüssel zu einer einfachen und dennoch erkennbaren Zeichnung liegt in der Verwendung von Grundformen. Denkt an Kreise, Ovale, Dreiecke und Rechtecke das sind die Bausteine, aus denen wir unseren freundlichen Nikolaus zusammensetzen werden. Diese Methode macht das Zeichnen überschaubar und zugänglich, selbst wenn ihr bisher wenig Erfahrung habt. Stellt euch vor, wir bauen eine Figur aus Legosteinen, nur eben auf Papier. Diese grundlegenden Formen bilden das Skelett unserer Zeichnung und helfen uns, die Proportionen richtig hinzubekommen.

Schritt 1: Der Kopf und die markante Bischofsmütze

Wir starten mit dem Kopf. Zeichnet dazu einen einfachen Kreis oder ein Oval in der Mitte eures Papiers. Das wird das Fundament für unser Nikolausgesicht. Nun kommt das wichtigste Erkennungsmerkmal: die Bischofsmütze, auch Mitra genannt. Setzt diese auf den Kopf. Ihr könnt sie als eine Art spitz zulaufendes Rechteck mit abgerundeten Ecken oder als eine Kombination aus Dreiecken und geschwungenen Linien darstellen. Wichtig ist, dass sie die typische Form hat und oben vielleicht ein kleines Kreuz angedeutet wird. Achtet darauf, dass die Mütze nicht zu klein gerät, sie ist ein prägnantes Element.

Schritt 2: Der Rauschebart das wichtigste Merkmal

Jetzt widmen wir uns dem Bart, der den Nikolaus so unverwechselbar macht. Unterhalb des Kopfes zeichnen wir einen großen, wallenden Bart. Stellt euch eine Wolke oder eine weiche, geschwungene Form vor, die den unteren Teil des Gesichts bedeckt. Ihr könnt den Bart mit vielen parallelen, leicht geschwungenen Linien andeuten, um ihm Volumen und eine fließende Textur zu geben. Er sollte den größten Teil des unteren Gesichts bedecken und bis fast zum Körper reichen.

Schritt 3: Der Körper und der traditionelle Bischofsmantel

Für den Körper zeichnen wir nun unterhalb des Bartes und des Kopfes eine weitere Form. Ein Rechteck, das nach unten hin etwas breiter wird, oder eine Glockenform eignen sich gut für den Körper und den charakteristischen, weiten Bischofsmantel. Der Mantel sollte locker fallen. Zeichnet die Umrisse des Mantels mit weichen, fließenden Linien, die den Körper umhüllen. Denkt an die typische, schwere Stoffigkeit eines solchen Gewandes. Der Mantel ist oft das größte Element der Zeichnung, also gebt ihm genug Raum.

Details, die begeistern: Gib deinem Nikolaus Persönlichkeit

Nachdem wir die Grundformen und die Hauptkleidungsstücke gezeichnet haben, ist es an der Zeit, unserem Nikolaus Leben einzuhauchen. Es sind die kleinen Details, die ihm seinen freundlichen Ausdruck und seine einzigartige Persönlichkeit verleihen. Hier wird aus einer einfachen Form eine Figur, die uns anlächelt.

Augen, Nase und ein freundliches Lächeln zeichnen

Nun kommen wir zum Gesicht. Innerhalb des Kopfkreises zeichnen wir zwei einfache Augen. Das können zwei kleine Punkte, zwei kleine Ovale oder sogar zwei kleine Kreise sein. Eine kleine, runde Nase darunter und natürlich ein freundliches Lächeln. Ein einfacher, geschwungener Strich, der nach oben zeigt, reicht völlig aus, um einen warmen und gütigen Ausdruck zu erzielen. Ihr könnt die Augen auch leicht schräg stellen, um einen aufgeweckten Eindruck zu erwecken.

Der Bischofsstab so gelingt das Symbol des Nikolaus ganz leicht

Der Bischofsstab ist ein weiteres wichtiges Attribut des heiligen Nikolaus. Zeichnet ihn einfach, indem ihr einen langen, geraden Strich von der Seite des Nikolaus nach oben führt. An der Spitze könnt ihr eine einfache Spirale, eine gebogene Form oder eine Art kunstvollen Haken andeuten. Er muss nicht übermäßig detailliert sein, aber seine Präsenz macht die Figur sofort als Nikolaus erkennbar. Haltet ihn im Verhältnis zur Figur passend.

Hände und der berühmte Geschenkesack dürfen nicht fehlen

Oft wird der Nikolaus auch mit einer Hand dargestellt, die etwas hält, oder mit seinem Geschenkesack. Für die Hände könnt ihr einfache Fäustlinge andeuten, die aus dem Mantel hervorlugen. Wenn ihr einen Geschenkesack hinzufügen möchtet, zeichnet einfach eine sackähnliche Form, die neben dem Nikolaus hängt oder auf dem Boden steht. Ihr könnt auch ein paar Linien darauf zeichnen, um den Eindruck von Geschenken unter einer Decke zu erwecken.

Farbe ins Spiel bringen: So kolorierst du deinen Nikolaus richtig

Jetzt kommt der Moment, in dem unsere Zeichnung richtig zum Leben erwacht: das Ausmalen! Für einen klassischen Nikolaus sind die Farben recht eindeutig. Der rote Mantel und die rote Bischofsmütze sind sein Markenzeichen. Der Bart und oft auch die Borten des Mantels sind weiß. Der Bischofsstab kann in Gold oder Gelb gehalten werden, um ihm eine feierliche Note zu geben. Auch kleine Akzente am Kreuz der Mütze oder an der Kleidung können in diesen Farben gesetzt werden.

Tipps zum Ausmalen: Wie du Schatten für mehr Tiefe erzeugst

Auch bei einer einfachen Zeichnung könnt ihr mit Farbe für mehr Tiefe sorgen. Wenn ihr zum Beispiel den roten Mantel ausmalt, nehmt einen etwas dunkleren Rotton und setzt damit ganz leicht Schatten an den Falten des Mantels oder unter dem Bart. Das muss nicht kompliziert sein. Einfach ein wenig dunklerer Strich an den Stellen, wo das Licht nicht direkt hinfällt. Das verleiht der Zeichnung sofort mehr Dimension und lässt sie lebendiger wirken. Gleiches gilt für den Bart: ein paar graue oder hellblaue Schattierungen können ihm mehr Volumen geben.

Typische Fehler beim Nikolaus-Zeichnen vermeiden

Auch bei einer einfachen Zeichnung können uns ein paar typische Stolpersteine begegnen. Aber keine Sorge, mit ein paar Tricks lassen sich diese leicht umschiffen. Hier sind einige häufige Probleme und wie wir sie lösen können:

  • Problem 1: Die Proportionen stimmen nicht unser einfacher Trick

    Oft sehen die Figuren unausgewogen aus, weil Kopf und Körper nicht zueinander passen. Unser Trick ist, wirklich mit den Grundformen zu starten und diese im Verhältnis zueinander zu betrachten. Ist der Kopf zu groß für den Körper? Passt die Mütze zur Größe des Kopfes? Wenn ihr euch an die Grundformen haltet und die Größenverhältnisse im Auge behaltet, bevor ihr ins Detail geht, vermeidet ihr die meisten Proportionenprobleme.

  • Problem 2: Der Bart sieht platt aus so bekommt er Volumen

    Ein flacher Bart wirkt schnell leblos. Um ihm Volumen zu geben, solltet ihr ihn nicht einfach als eine einzige, glatte Fläche malen. Stellt euch vor, es sind viele einzelne Haare. Zeichnet den Bart mit geschwungenen, parallelen Linien, die die Richtung der Haare andeuten. Ein paar leichte Schattierungen mit einem Graustift oder einem helleren Grau im Buntstiftkasten helfen ebenfalls enorm, dem Bart Tiefe und eine weiche Textur zu verleihen.

  • Problem 3: Die Mütze will nicht sitzen die richtige Positionierung auf dem Kopf

    Manchmal wirkt die Bischofsmütze, als würde sie auf dem Kopf schweben. Das liegt oft daran, dass sie zu weit oben oder zu gerade aufgesetzt wird. Versucht, die Mütze leicht schräg zu neigen, so wie sie ein Mensch sie auch tragen würde. Sie sollte den oberen Teil des Kopfes bedecken und sich natürlich an die Kopfform anpassen. Ein kleiner Schatten am Übergang zwischen Mütze und Kopf kann ebenfalls helfen, sie optisch zu "verankern".

Mehr als nur eine Zeichnung: Kreative Ideen für dein Nikolaus-Bild

Eine fertige Nikolaus-Zeichnung ist mehr als nur ein Blatt Papier mit ein paar Linien. Sie ist ein kleines Kunstwerk, das viele Möglichkeiten bietet. Ich mag es, meine Zeichnungen nicht einfach so liegen zu lassen, sondern ihnen noch einen kleinen "Wow"-Faktor zu geben oder sie für andere Zwecke zu nutzen.

Wie du einen einfachen Hintergrund für deine Zeichnung gestaltest

Ein einfacher Hintergrund kann eure Nikolaus-Zeichnung wunderbar ergänzen und ihr mehr Kontext geben. Ihr müsst keine komplizierten Szenen malen. Ein paar angedeutete Schneeflocken, die vom Himmel fallen, ein paar Sterne in der Nacht oder ein einfacher, heller Kreis, der die Sonne oder den Mond andeutet, reichen oft schon aus. Wenn ihr den Nikolaus traditionell darstellen wollt, passt auch ein angedeuteter Kamin oder ein einfacher, dunkler Hintergrund, der ihn hervorhebt.

Von der Fensterdeko bis zur Grußkarte: Das kannst du mit deinem Werk machen

Die fertige Zeichnung ist vielseitig einsetzbar! Ihr könnt sie ausschneiden und als Fensterdekoration aufhängen. Oder ihr klebt sie auf eine Karte und macht daraus eine selbstgemachte Weihnachtsgrußkarte für eure Liebsten. Auch als Geschenkanhänger für ein Nikolausgeschenk macht sich die Zeichnung hervorragend. Oder ihr verschenkt sie einfach so als kleines, persönliches Präsent. Die Freude über ein selbstgemachtes Bild ist doch immer am größten!

Häufig gestellte Fragen

Beginne mit Grundformen wie Kreisen und Ovalen für Kopf und Körper. Füge dann die typische Bischofsmütze, den Bart und den Mantel hinzu. So entsteht leicht eine erkennbare Figur.

Du benötigst nur Bleistift, Papier, einen schwarzen Stift für die Konturen und Buntstifte (Rot, Weiß, Gold/Gelb). Einfache Materialien reichen völlig aus.

Ein traditioneller Nikolaus hat eine rote Bischofsmütze (Mitra), einen langen weißen Bart, einen roten Mantel und oft einen Bischofsstab. Er wird meist ernster und würdiger dargestellt als der Weihnachtsmann.

Zeichne ihm freundliche Augen, eine kleine Nase und ein warmes Lächeln. Auch kleine Details wie die Falten im Mantel oder die Textur des Bartes können viel bewirken.

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Autor Marc Kunz
Marc Kunz
Ich bin Marc Kunz, ein leidenschaftlicher Kunstschaffender mit über zehn Jahren Erfahrung in der kreativen Branche. Mein beruflicher Werdegang umfasst nicht nur die Arbeit als Künstler, sondern auch als Kurator und Kunstvermittler, wodurch ich ein tiefes Verständnis für die verschiedenen Facetten der Kunstentwicklung und -präsentation erlangt habe. Meine Spezialisierung liegt in der zeitgenössischen Kunst, wobei ich besonderes Augenmerk auf innovative Ausdrucksformen und interdisziplinäre Ansätze lege. Ich strebe danach, die Grenzen der traditionellen Kunst zu erweitern und neue Perspektiven zu fördern, die sowohl Künstler als auch Betrachter anregen. Durch meine regelmäßige Teilnahme an Ausstellungen und Kunstprojekten habe ich mir einen Namen in der Szene gemacht und bin stets bestrebt, qualitativ hochwertige und fundierte Informationen zu teilen. Mein Ziel beim Schreiben für kollektive-offensive.de ist es, eine Plattform zu schaffen, die nicht nur inspiriert, sondern auch zum kritischen Denken anregt und das Verständnis für Kunst in all ihren Formen vertieft.

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