Möchtest du lernen, wie man einen Hund ganz einfach mit Bleistift zeichnet? Keine Sorge, du brauchst dafür keine Vorkenntnisse! In dieser Anleitung zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du mit ein paar grundlegenden Formen und Techniken zu einer ansehnlichen Hundezeichnung kommst. Das Ergebnis wird dich überraschen, wie zugänglich das Zeichnen sein kann.
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Einfach einen Hund zeichnen Der schnelle Weg zu deiner ersten Bleistiftskizze
- Beginne mit grundlegenden geometrischen Formen wie Kreisen und Ovalen, um Proportionen festzulegen.
- Ein einfacher HB-Bleistift, Radiergummi und Zeichenpapier sind für den Start ausreichend.
- Folge einer klaren Schritt-für-Schritt-Anleitung für Körper, Gesicht und Fell.
- Zeichne anfangs sehr leicht, um Fehler einfach korrigieren zu können und unproportionale Darstellungen zu vermeiden.
- Füge Schattierungen hinzu, um deiner Zeichnung Volumen und eine dreidimensionale Wirkung zu verleihen.
Einen Hund zeichnen: Einfacher als gedacht
Viele denken, das Zeichnen eines Hundes sei eine Kunst, die nur erfahrenen Künstlern vorbehalten ist. Doch ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen: Das stimmt nicht! Mit ein paar einfachen Kniffen und der richtigen Herangehensweise kann jeder, wirklich jeder, einen Hund aufs Papier bringen. Die Freude, die man empfindet, wenn aus ein paar Bleistiftstrichen ein erkennbares Tier entsteht, ist unbezahlbar. Und das Beste daran? Du brauchst dafür keine teure Ausrüstung oder jahrelange Übung. Lass uns gemeinsam entdecken, wie leicht es sein kann.
Deine erste Hundezeichnung: Die richtige Ausrüstung

Bevor wir loslegen, lass uns kurz über das Material sprechen. Du brauchst wirklich nicht viel. Ein einfacher HB-Bleistift ist dein bester Freund für die ersten Schritte. Er ist weder zu hart noch zu weich und eignet sich perfekt für Skizzen und Linien. Dazu gesellen sich ein guter Radiergummi wichtig für Korrekturen und ganz normales Zeichenpapier. Wenn du später tiefer einsteigen möchtest, kannst du mit verschiedenen Bleistifthärten experimentieren, zum Beispiel weichere Stifte wie 2B für Schatten, aber für den Anfang ist das HB-Set absolut ausreichend.
Grundformen: Das Fundament deines Hundes

- Schritt 1: Mit Kreisen und Ovalen die Proportionen richtig festlegen: Alles beginnt mit den Grundformen. Stell dir vor, wo der Kopf sein soll, wo der Brustkorb und wo das Hinterteil. Zeichne hierfür ganz leichte Kreise und Ovale. Diese ersten Linien sind entscheidend für die Proportionen deines Hundes. Zeichne anfangs wirklich nur ganz zart! Das ist mein wichtigster Tipp. So kannst du Fehler leicht korrigieren und vermeidest von Anfang an, dass der Kopf zu groß oder die Beine zu kurz werden.
- Schritt 2: Die Formen zu einer ersten Hundesilhouette verbinden: Wenn die Grundformen sitzen, geht es darum, sie miteinander zu verbinden. Nutze sanfte Linien, um den Hals, den Rücken und den Bauch zu formen. Füge dann die Beine hinzu auch hier wieder mit leichten Linien, die du später verfeinern kannst. Vergiss die Rute nicht! So entsteht langsam die erkennbare Silhouette deines Hundes.
Ein Gesicht mit Charakter: Augen, Schnauze, Ohren

- Schritt 3: Hilfslinien für die perfekte Platzierung der Gesichtszüge: Damit Augen, Nase und Maul auch wirklich dort landen, wo sie hingehören, zeichnen wir uns ein paar leichte Hilfslinien auf die Kopfform. Eine senkrechte Linie durch die Mitte und eine waagerechte Linie auf Augenhöhe helfen dir dabei, die Symmetrie zu wahren und die Platzierung zu erleichtern.
- Schritt 4: Augen zum Leben erwecken der Trick mit dem Lichtpunkt: Die Augen sind oft das, was einem Tier Leben einhaucht. Zeichne sie als leicht ovale Formen. Der absolute Schlüssel für lebendige Augen ist ein kleiner, weißer Lichtpunkt. Lass diesen Bereich einfach frei oder radiere ihn später vorsichtig aus. Er simuliert den Glanz und lässt die Augen "funkeln".
- Schritt 5: Nase und Maul einfach und ausdrucksstark gestalten: Die Nase kann man oft als kleines Dreieck oder abgerundete Form andeuten. Das Maul zeichnest du, indem du von der Nase aus eine leichte Linie nach unten ziehst und diese dann zu den Seiten hin verlängerst, um die Schnauze zu formen. Auch hier gilt: Weniger ist oft mehr.
Fell zeichnen: Die Illusion von Weichheit
- Schritt 6: Die richtige Strichführung für kurzes und langes Fell: Jetzt kommt das Fell! Hier geht es nicht darum, jedes einzelne Haar zu zeichnen. Stattdessen nutzen wir kurze, geschwungene Striche, um die Struktur anzudeuten. Für kurzes Fell sind die Striche kürzer und folgen eng der Körperform. Bei längerem Fell kannst du längere, fließendere Striche verwenden und die Richtung des Haarwuchses beachten.
Die Richtung, in die die Haare wachsen, ist hierbei entscheidend. Wenn du die Striche so setzt, dass sie der natürlichen Fellrichtung folgen, wirkt deine Zeichnung sofort viel realistischer und harmonischer. Es ist, als würdest du die Bewegung des Fells nachahmen.
Arbeite am besten in Schichten. Beginne mit einer hellen Grundzeichnung des Fells und füge nach und nach dunklere Striche hinzu, um Tiefe und Textur zu erzeugen. Variiere den Druck deines Bleistifts, um verschiedene Fellfarben und -dichten darzustellen. So erzeugst du die Illusion von Weichheit, ohne dich in Details zu verlieren.
Licht und Schatten: So bekommt dein Hund Tiefe
- Schritt 7: Wo fallen die Schatten? Grundlagen der Schattierung verstehen: Um deinem Hund mehr Volumen und eine dreidimensionale Wirkung zu geben, ist Schattierung unerlässlich. Überlege dir, woher das Licht kommt. Bereiche, die vom Licht abgewandt sind, werden dunkler. Typische Schatten fallen unter dem Bauch, an den Beininnenseiten, unter dem Kopf und an Stellen, wo das Fell dichter ist.
Für Anfänger eignen sich einfache Schraffurtechniken. Du kannst Linien dicht nebeneinander setzen oder sie leicht kreuzen, um dunklere Bereiche zu erzeugen. Je dichter die Linien, desto dunkler wird der Schatten. Das gibt deinem Hund mehr Plastizität und lässt ihn aus dem Papier "herausspringen".
Ein Knetradiergummi ist hier dein bester Freund. Du kannst ihn vorsichtig über dunklere Flächen tupfen, um helle Stellen oder Glanzlichter zu erzeugen. Das setzt Akzente und verstärkt den Kontrast, was deine Zeichnung lebendiger macht.
Deine erste Hundezeichnung ist fertig: Und jetzt?
- Die ersten Schritte: Grundformen festlegen.
- Konturen verbinden und Silhoutte erstellen.
- Gesichtszüge mit Hilfslinien präzise platzieren.
- Augen, Nase und Maul ausarbeiten.
- Fellstruktur mit passenden Strichen andeuten.
- Schattierungen für Tiefe und Volumen hinzufügen.
- Mit dem Radiergummi Akzente setzen.
Herzlichen Glückwunsch, deine erste Hundezeichnung ist fertig! Aber das ist erst der Anfang. Übung macht den Meister, und je mehr du zeichnest, desto besser wirst du. Fang am besten mit Hunderassen an, die klare und einfache Konturen haben. Ein Beagle, ein Dackel oder ein Jack Russell Terrier sind dafür hervorragend geeignet. Mit der Zeit kannst du dich dann an komplexere Rassen wagen. Hab Spaß am Zeichnen!






