Willkommen zu unserer einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung, um einen niedlichen Igel zu zeichnen! Diese Methode ist perfekt für alle, die gerade erst mit dem Zeichnen beginnen, und besonders für Kinder, die spielerisch ihre kreativen Fähigkeiten entdecken möchten. Mit wenigen Handgriffen zaubern wir ein charmantes Stacheltier auf Papier.
Igel zeichnen einfach gemacht Deine schnelle Anleitung für niedliche Stacheltiere
- Beginne mit einfachen geometrischen Formen wie Ovalen und Dreiecken für Körper und Schnauze.
- Nutze gezackte Linien oder Bögen, um Stacheln schnell und unkompliziert darzustellen.
- Ein freundliches Gesicht entsteht durch einfache Punkte für Augen und Nase.
- Benötigt werden nur Bleistift, Radiergummi, Fineliner und Buntstifte in Braun- und Beigetönen.
- Lerne verschiedene Stile, vom klassischen Comic-Igel bis zum eingerollten Igel und herbstlichen Motiven.
Warum das Igelzeichnen der perfekte Einstieg in die Kunst ist
Igel sind faszinierende Tiere, die uns oft an den goldenen Herbst erinnern. Ihre charakteristische Form mit den vielen Stacheln mag auf den ersten Blick komplex erscheinen, doch tatsächlich bietet sie sich hervorragend für einfache Zeichenübungen an. Das Zeichnen eines Igels ist daher nicht nur eine unterhaltsame Beschäftigung, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, grundlegende Zeichentechniken zu erlernen und ein Erfolgserlebnis zu haben, das Lust auf mehr macht.
Diese Anleitung wurde speziell entwickelt, um dir oder deinen Kindern den Einstieg so leicht wie möglich zu gestalten. Wir konzentrieren uns auf klare Schritte und simple Formen, sodass schnell ein erkennbares und niedliches Ergebnis entsteht. Freue dich auf den Malspaß und die Freude, wenn dein selbst gezeichneter Igel zum Leben erwacht!
Die Grundausstattung: Was du wirklich brauchst
Für unsere Igel-Zeichensession benötigst du keine ausgefallene Ausrüstung. Das Tolle am Zeichnen ist, dass oft schon das Vorhandene ausreicht. Halte folgende Materialien bereit:
- Bleistift: Ein einfacher HB- oder 2B-Bleistift eignet sich hervorragend zum Vorzeichnen.
- Radiergummi: Zum Korrigieren von Fehlern und zum Entfernen der Hilfslinien.
- Schwarzer Fineliner: Zum Nachziehen der Konturen für einen klaren Look.
- Buntstifte: Vor allem Braun-, Beige- und Schwarztöne sind ideal, um deinem Igel seine natürliche Farbe zu geben.
Damit bist du bestens gerüstet, um loszulegen!
Der klassische Comic-Igel in 6 einfachen Schritten
Beginnen wir mit dem beliebtesten Stil: dem freundlichen Comic-Igel. Diese Methode ist kinderleicht und führt schnell zu einem Ergebnis, das alle begeistert. Folge einfach diesen Schritten!

Schritt 1: Die ovale Grundform für den Körper
Zeichne zunächst ein liegendes Oval auf dein Blatt Papier. Dies wird der Hauptkörper deines Igels. Achte darauf, dass es nicht zu rund, sondern leicht gestreckt ist, um die typische Form eines Igels anzudeuten. Dies ist die Basis, auf der wir nun weiter aufbauen.
Schritt 2: Die spitze Schnauze und das freundliche Lächeln
Füge an einem Ende des Ovals, meist links, eine kleine, spitze Form hinzu, die an ein Dreieck oder einen Bogen erinnert. Dies ist die Schnauze deines Igels. Innerhalb dieser Schnauze kannst du mit einem kleinen Bogen ein freundliches Lächeln andeuten. So bekommt dein Igel sofort Charakter.
Schritt 3: Das Geheimnis perfekter Stacheln ohne viel Aufwand
Nun zu den Stacheln! Anstatt jeden einzelnen Stachel mühsam zu zeichnen, nutze eine einfachere Technik: Ziehe eine gezackte Linie oder eine Reihe von kleinen, nach oben gerichteten Bögen entlang des oberen Teils des Ovals, von der Schnauze bis zum hinteren Ende des Körpers. Diese Linien deuten die vielen Stacheln an und wirken dennoch natürlich und unkompliziert.
Schritt 4: Augen, Nase und Ohren, die Charakter verleihen
Für die Augen deines Igels reichen zwei kleine Punkte oder Kreise auf der Schnauze. Die Nase wird ebenfalls durch einen kleinen Punkt am vorderen Ende der Schnauze dargestellt. Wenn du möchtest, kannst du noch zwei kleine Halbkreise oder Bögen oberhalb des Ovals als Ohren hinzufügen, um den Ausdruck zu vervollständigen.
Schritt 5: Kleine Füße für einen sicheren Stand
Damit dein Igel gut stehen kann, zeichne am unteren Rand des Ovals, unterhalb des Körpers, zwei bis drei kleine, einfache Füße. Das können kleine Bögen oder abgerundete Rechtecke sein, die ihm Halt geben.
Schritt 6: Mit dem Fineliner Konturen schaffen und ausmalen
Jetzt ist es Zeit, die Bleistiftlinien mit dem schwarzen Fineliner nachzuziehen. Gehe sorgfältig vor und lass die Linien der Stacheln ruhig etwas unregelmäßiger wirken. Sobald die Tinte trocken ist, radiere alle Bleistiftlinien vorsichtig weg. Nun kannst du deinen Igel mit Buntstiften ausmalen. Verwende verschiedene Braun- und Beigetöne für das Fell und die Stacheln, und vielleicht ein kleines Rosa für die Nase.

Für fortgeschrittene Anfänger: So zeichnest du einen eingerollten Igel
Möchtest du deinem Igel eine andere Pose geben? Einen eingerollten Igel zu zeichnen ist ebenfalls nicht schwer und wirkt besonders niedlich. Beginne hier mit einer einfachen Kreisform, die den zusammengerollten Körper darstellt. Dieser Kreis ist die Basis für unseren Igel, der sich schützend zusammenrollt.
Um die Stacheln anzudeuten, zeichne konzentrische Bögen oder eine spiralförmige Linie, die vom Zentrum des Kreises nach außen verläuft und sich am Rand des Kreises fortsetzt. Dies erzeugt den Eindruck eines dichten Stachelballs. Füge am unteren Rand, wo der Igel nicht ganz eingerollt ist, eine kleine Schnauze und winzige Füße hinzu. Ein paar Punkte für die Augen und die Nase machen ihn komplett.
Wie du mit Schattierungen für mehr Tiefe sorgst
Um deinem eingerollten Igel mehr Volumen zu verleihen, kannst du mit einfachen Schattierungstechniken arbeiten. Drücke den Bleistift oder die Buntstifte dort stärker auf, wo Licht eher nicht hinkommt, zum Beispiel unter den Stacheln, am Bauch oder auf der Seite, die vom Licht abgewandt ist. Auch das sanfte Verwischen der Bleistiftlinien mit einem Finger oder einem Papiertuch kann für einen weichen Übergang sorgen und dem Igel mehr Tiefe geben.
Häufige Fehler und wie du sie spielend leicht vermeidest
Auch bei einfachen Motiven schleichen sich manchmal kleine Fehler ein. Aber keine Sorge, die meisten lassen sich leicht beheben!
Fehler #1: Zu komplizierte Stacheln Der Trick mit der Zickzack-Linie
Viele Anfänger versuchen, jeden einzelnen Stachel zu zeichnen, was schnell unübersichtlich wird und oft unnatürlich aussieht. Der Trick ist, wie wir bereits gesehen haben, die Verwendung von gezackten Linien oder einer Reihe von Bögen. Diese einfachen Linien suggerieren die Fülle der Stacheln, ohne dass du jeden einzelnen ausarbeiten musst. Das spart Zeit und sieht besser aus!
Fehler #2: Falsche Proportionen So bleibt die Schnauze niedlich
Manchmal wird die Schnauze des Igels zu lang oder zu spitz gezeichnet, was dem Tier einen eher unfreundlichen Ausdruck verleiht. Achte darauf, die Schnauze im Verhältnis zum Körper eher kurz und leicht abgerundet zu halten. Ein kleiner, dreieckiger oder bogenförmiger Ansatz am Oval reicht völlig aus, um die Schnauze zu definieren und den niedlichen Charakter zu bewahren.

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Gestalte eine ganze Igel-Welt: Kreative Ideen für dein Motiv
Dein gezeichneter Igel ist erst der Anfang! Mit ein paar zusätzlichen Elementen kannst du deine Zeichnung zu einer kleinen Szene machen.
Der Herbst-Igel: So fügst du bunte Blätter, Pilze und Äpfel hinzu
- Herbstlaub: Zeichne ein paar bunte, leicht geschwungene Blätter um deinen Igel herum. Nutze warme Farben wie Rot, Orange und Gelb.
- Pilze und Eicheln: Kleine Pilze mit Hüten oder niedliche Eicheln können den Boden unter deinem Igel schmücken.
- Äpfel: Ein kleiner, runder Apfel in Rot oder Grün kann als Leckerbissen für deinen Igel dienen.
Eine Igel-Familie zeichnen: Variationen in Größe und Haltung
- Größenunterschiede: Zeichne mehrere Igel in unterschiedlichen Größen, um eine Igel-Familie darzustellen. Ein großer Igel-Elternteil und kleinere Jungtiere wirken sehr idyllisch.
- Verschiedene Posen: Variiere die Haltung deiner Igel. Einer könnte geradeaus schauen, ein anderer sich vielleicht gerade strecken oder ein drittes sich klein machen. Kleine Änderungen in der Körperform und der Position der Füße reichen oft schon aus.






