Dieser Artikel bietet eine einfache, schrittweise Anleitung, um einen Tiger zu malen. Er ist perfekt für Anfänger und Kinder, die schnell ein Erfolgserlebnis beim Zeichnen erzielen möchten, indem sie komplexe Formen auf einfache Weise meistern.
Einen Tiger einfach malen: Mit Grundformen zum beeindruckenden Ergebnis
- Beginne immer mit einfachen geometrischen Formen wie Kreisen und Ovalen für Kopf und Körper.
- Nutze einen Bleistift für die Vorzeichnung, um Korrekturen leicht vornehmen zu können.
- Achte auf die Platzierung von Ohren, Augen und Nase, um einen freundlichen Gesichtsausdruck zu erzielen.
- Zeichne die charakteristischen Tigerstreifen als leicht gebogene Dreiecke oder Zickzacklinien, die nicht perfekt symmetrisch sein müssen.
- Verwende eine einfache Farbpalette aus Orange, Schwarz und Weiß/Hellorange.

Bereit für den Start: So bereitest du dich vor
- Bleistifte (HB oder 2B sind ideal für die Vorzeichnung)
- Papier
- Buntstifte, Wachsmalstifte oder Wasserfarben (je nach Vorliebe und Alter)
- Radiergummi
Die grundlegende Farbpalette für deinen Tiger ist denkbar einfach: Ein kräftiges Orange dient als Hauptfarbe. Schwarz ist unerlässlich für die markanten Streifen und Konturen. Weiß oder ein sehr helles Orange wird für Akzente wie die Schnauze, den Bauch und die Innenseiten der Ohren benötigt. Mit diesen wenigen Farben kannst du schon einen tollen Tiger zaubern!
Das Geheimnis einfacher Tiger: Starte mit Kreisen und Ovalen
Um deinen Tiger einfach zu gestalten, beginnen wir wie bei vielen Tierzeichnungen mit den Grundformen. Nimm deinen Bleistift und zeichne einen Kreis auf dein Papier. Dieser Kreis wird die Basis für den Kopf deines Tigers bilden.
Nun fügen wir den Körper hinzu. Zeichne ein großes, liegendes Oval, das den Kreis für den Kopf leicht überlappt oder direkt daran anschließt. Dieses Oval gibt dem Körper deines Tigers seine grundlegende Form und hilft dir, die richtigen Proportionen zu finden. Denke daran, dass es nicht perfekt sein muss wir arbeiten uns Schritt für Schritt vor.

Der Kopf des Tigers: Schritt für Schritt zum freundlichen Gesicht
- Innerhalb des Kopfkreises platzieren wir nun die einzelnen Gesichtselemente. Zeichne zwei kleine, runde Ohren am oberen Rand des Kreises. Für einen freundlichen Ausdruck sind runde Augen ideal; platziere sie mittig im oberen Bereich des Kopfes. Eine kleine, dreieckige Nase kommt darunter, etwa auf der Höhe, wo der Kreis in das Körperoval übergeht.
Die Schnauze deines Tigers kann als ein kleineres Oval oder eine herzförmige Form gezeichnet werden, die unterhalb des Hauptkreises des Kopfes angesetzt wird. Dies gibt dem Gesicht mehr Charakter.
Jetzt kommen die berühmten Tigerstreifen! Auf dem Kopf zeichnest du sie am besten als einfache, leicht gebogene Dreiecke oder Zickzacklinien. Wichtig ist, dass sie nicht vollkommen symmetrisch sein müssen. Ein wenig Unregelmäßigkeit macht das Ganze natürlicher und lebendiger.
Vom Kopf bis zum Schwanz: Den Tigerkörper mühelos vollenden
Um die Struktur deines Tigers zu vervollständigen, fügen wir nun die Beine und Pfoten hinzu. Zeichne sie als einfache Formen wie Rechtecke oder weitere Ovale, die vom Körperoval nach unten gehen. Denke daran, dass die Vorderbeine etwas anders positioniert sind als die Hinterbeine.
Ein eleganter Schwanz rundet deine Tigerzeichnung ab. Zeichne ihn geschwungen vom hinteren Teil des Körpers aus. Auch hier kannst du mit leichten Kurven arbeiten, um ihm Dynamik zu verleihen.
- Die Streifen auf dem Körper folgen dem gleichen Prinzip wie auf dem Kopf: leicht gebogene Linien, die sich an die Körperform anpassen.
- Versuche, die Streifen nicht zu gerade zu zeichnen. Kleine Zacken oder leichte Kurven wirken natürlicher.
- Denke daran, dass Tigerstreifen nicht immer perfekt symmetrisch sind. Variiere die Länge und Dicke, um ein realistisches Muster zu erzeugen.
- Platziere die Streifen entlang des Körpers, des Schwanzes und der Beine.

Farbe ins Spiel bringen: So wird dein Tiger lebendig
Jetzt wird es bunt! Beginne damit, den gesamten Körper deines Tigers mit der Grundfarbe Orange auszumalen. Achte darauf, die Bereiche, die später weiß oder hellorange sein sollen, frei zu lassen oder nur sehr leicht vorzumalen.
Nutze Weiß oder deine hellere Orangefarbe, um Akzente zu setzen. Diese helleren Töne kommen besonders gut an der Schnauze, dem Bauch und den Innenseiten der Ohren zur Geltung. Diese Highlights lassen deinen Tiger plastischer wirken.
Zum Schluss nimmst du die schwarze Farbe. Male damit die zuvor gezeichneten Streifen und Konturen nach. Du kannst auch die Pfotenballen und die Ohrenspitzen schwarz einfärben. Das Schwarz gibt deinem Tiger seinen unverwechselbaren Look und lässt die Farben richtig knallen.
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Häufige Fehler vermeiden: Tipps für ein perfektes Ergebnis
Manchmal sieht der Tiger auf dem Papier ein wenig traurig aus. Das liegt oft an der Form der Augen und des Mundes. Wenn deine Augen zu rund oder zu weit auseinander sind, oder der Mund zu gerade, kann das den Ausdruck verändern. Versuche, die Augen eher oval und leicht schräg zu gestalten, und zeichne den Mund mit einer leichten Aufwärtskurve, um einen freundlichen und fröhlichen Gesichtsausdruck zu erzielen.
Ein weiterer häufiger Stolperstein sind die Streifen. Wenn sie zu gleichmäßig und symmetrisch sind, wirken sie schnell unnatürlich. Der Trick für mehr Dynamik ist, die Streifen bewusst unregelmäßig zu gestalten. Lass sie leicht gebogen, zackig oder auch mal unterbrochen sein. Das macht deinen Tiger lebendiger und spannender!






